WOLKENATLAS


Man unterscheidet zwischen tiefen, mittelhohen und hohen Wolken.
Tiefe Wolken haben eine Untergrenze von etwa 2 km Höhe, teils auch darunter. Mittelhohe etwa 4-7 km, hohe Wolken mehr als 7 km Höhe.
Die 3 Haupttypen heißen Stratus ( Schichtwolken ) , Cirrus ( Schleier-oder Federwolken )
und Cumulus ( Haufen-oder Quellwolken )!
Insgesamt gibt es 10 Wolkenarten,einige davon haben noch Unterarten wie z.B. Altocumulus-FLOCCUS.


TIEFE WOLKEN:

Stratus ( S ):
Tiefhängende,eintönige Wolkenmasse, auch als Hochnebel bezeichnet-tritt insbesondere im Winterhalbjahr auf--aus ihr kann Sprühregen oder Schneegrießel fallen.
Bei Inversionswetterlagen im Winter mit SMOG ist es stets Stratus, der den Himmel bedeckt.
( Quelle: wikipedia.org )
Datei:Stratus.jpg


Stratocumulus ( Sc ):

Tiefziehende Wolken,die oft wie Schollen aussehen--sehen dem Cumulus ähnlich, aber keine Konturen oder scharfe Ränder, ohne Begleitung gelten sie als Schönwetterwolken.


Cumulus ( Cu ):
Haufen-oder Quellwolke mit schärferen Rändern als dem Sc, an der Unterseite durchaus dunkel schattiert, sonst hell von der Sonne beschienen, gilt allgemein als Schönwetterwolke und entsteht infolge aufsteigender erwärmter Luft.
Es gibt 3 Grössen:
Cu humulis--kleine Schönwetterwolke
Cu mediocris--mittelgroße Wolke
Cu congestus--große Anhäufung,meist Vorstadium zur Weiterentwicklung von Schauern oder Gewittern ( Cumulonimbus )!


MITTELHOHE WOLKEN:

Altostratus ( As ):
Schichtwolken, durch die die Sonne kaum hindurchscheinen kann, durchaus mit Strukturen wie Wellenmuster oder Linien.
Der Altostratus ist einer der zuverlässigsten Vorboten einer heranziehenden Warmfront mit Regen, doch man findet ihn auch durchaus in der Nähe von Gewittern vor!


Altocumulus ( Ac ):
Eine sehr vielseitige Wolkenart ist der Ac, denn er zeigt sich in Ballen, Bänken, Wogen etc. am Himmel.
Bei etlichen Wetterprognosen, die man durch Wolken erstellen will, darf der Ac eigentlich fast nie fehlen, zumal er einige Untergruppen hat.
Zum Beispiel der Ac castellanus und der Ac floccus künden von verstärkt aufsteigenden Luftmassen und gelten als Vorboten für Gewitter.


HOHE WOLKEN:

Cirrus ( Ci ):
Helle einzelne Federwolke(n), die manchmal wie Krallen am Himmel hängen---haben differente Prognosen:
Einerseits können sie Schönwetter bedeuten, aber auch gelten sie als erster Bote einer Warmfront, auch können Cirren als Reste eines ehemaligen Cbs unherschwirren-( Ci cumulonimbogenitus ) -zumeist hat der Ci ein schönes ästhetisches Aussehen.
( Quelle: wikipedia )
Datei:Cirrus clouds2.jpg


Cirrostratus ( Cs ):

Weitaus geschlossener als Ci, Sonne scheint ungehindert durch, bildet beim Cs dabei oft durch Lichtbrechung in den Eiswolken optische Gebilde wie Halos oder Nebensonnen, generell künden Cs-Felder Warmfronten, manchmal aber auch Gewitter an!



Cirrocumulus ( Cs ):
Das Schäfchenwölkchen sozusagen zieht in kleinen Flocken umher meist gleißend hell, zieht in der Regel nie allein am Himmel, meist stellt der Cu eine Begleitung für andere hohe Wolken dar, kann Regen aber auch Gewitter verkünden!


HOCHREICHENDE WOLKEN:
Zu ihnen gehören der Nimbostratus und der Cumulonimbus, beide haben zwar Wolkenuntergrenze in Regionen der tiefen Wolken, doch reichen sie bis ins oberste Wolkenstockwerk.

Nimbostratus ( Ns ):
Graue dichte Wolkenmasse, tritt z.B. bei einer Warmfront auf, in der Regel fällt aus ihr Regen oder im Winter Schnee, auch als Bringer des "Landregens" bekannt.
Der Ns gehört zu den Schichtwolken.


Cumulonimbus ( Cb ):
Die mächtigste aller Wolken, die Schauer/Gewitterwolke bildet sich aus Cumulus congestus heraus, der vorher scharfe Oberrand vereist und fließt nach den Seiten auseinander, so daß der Cb von fernerer Betrachtung oft ein amboßförmiges Aussehen hat.
Die Wolkenobergrenze erscheint in der Sonne hell, darunter ist es oft stockduster mit heftigen Erscheinungen wie Gewitter, Hagel oder auch Sturm.


BESONDERE WOLKEN

Fallstreifen ( Virga ):
Fällt Niederschlag aus einer Wolke heraus, erreicht aber den Boden nicht, weil es am Boden zu warm und/ oder zu trocken ist, sieht der Beobachter einen Fallstreifen, der noch vor dem Horizont endet, dies wird als "Virga" bezeichnet, kommt vor allem bei Schauern vor.


Böenfront:
Böenfronten entstehen an ausgeprägten Schauer-und Gewitterlinien und können beim Vorüberzug schwere Sturmböen verursachen, eine deutlich ausgeprägtere Böenfront, die lineares Aussehen hat, wird auch als "Shelfcloud" bezeichnet.